Vermögenspool ist eine Marke

Ich habe beim Patentamt den Vermögenspool als Wortmarke schützen lassen.
Da er meiner Einschätzung nach doch ein ziemliches innovatives Potential hat, das nach einer Zeit der Einführung immer bekannter wird, soll verhindert werden, dass dann nicht irgendein großer „Finanzplayer“ mit großer Marktmacht das an sich reißt und nur seinen individuellen Profit daraus schlägt.
Darüber hinaus ist es auch eine gute Möglichkeit, das prägnante kapitalismusfreie Profil und eine hohe Qualität der Umsetzung zu sichern.

Was sind nun die Voraussetzungen für die Verwendung der Marke „Vermögenspool“?

1.) Menschen, Vereine, Unternehmen, Institutionen, die einen Vermögenspool aufbauen, müssen zuvor ein Einführungsseminar besucht haben, um wirklich auch zu verstehen, was dabei wichtig ist und auch ein Gefühl für den damit verbundenen Kulturwandel zu bekommen.
Mit dem Besuch des Seminars erhalten sie auch das Vermögenspoolsvertragsmuster und damit auch das Recht, dieses für den eigenen Vermögenspool zu verwenden und damit auch die Bezeichnung Vermögenspool.

2.) Ein Vermögenspool ist nicht einfach nur ein alternatives Vehikel, mit dem man sich (teuere) Bankkredite ersparen kann sondern bedeutet eine klare Abkehr vom Abzahlungsprinzip und Umstieg auf das Kreislaufprinzip. Das heißt, der Vermögenspool soll im Normalfall nie zurückgezahlt werden, sondern es sollen nur die Anleger wechseln. Denn gerade dies ist seine zentrale Errungenschaft, die einen sozialen Ausgleich und einen Stopp der Umverteilung von „unten“ nach „oben“ bewirkt.

3.) Ein Vermögenspool ist frei von Kapitalrendite. Es gibt keine Zinsen. Miete von mit einem Vermögenspool angeschafften Gut beschränkt sich auf den Ersatz der Abwertung. Es wird kein Vermögen beim Eigentümer mit Hilfe von Miete oder Nutzungsgebühren angehäuft.
Die Einlagen werden jedoch wertgesichert nach Verbraucherpreisindex. Die Beträge, die nach VPI zusätzlich ausbezahlt werden, kommen durch die neuen Einleger herein, die zu einem späteren Zeitpunkt infolge der eingetretenen Inflation höhere Einlagen einbringen.
Wenn auch meiner Meinung nicht optimal, jedoch notfalls akzeptiert wird es schon, wenn im Einzelfall statt einer Wertsicherung nach VPI sehr niedrige Fixzinsen von 0,5 1,0 oder 1,5 % vereinbart werden, weil diese über die reale Wertsicherung nicht hinausgehen und daher nur sowas wie eine pauschalierte und ermäßigte (Teil-)Wertsicherung darstellen.

4.) Bei einem Vermögenspool ist besonders auf die Sicherheit der Anleger zu achten:
a) Das finanzierte Gut muss in seinem Wert sehr verlässlich dem Volumen des Pools entsprechen. Es darf nicht zu teuer gekauft und / oder gebaut werden. In den jährlichen Berichten an die Anleger ist immer die Wertentwicklung darzustellen und zu begründen (von Zeit zu Zeit bei höheren Pools größer als 500.000,– möglichst durch Gutachten eines gerichtlich beeideten Immobiliensachverständigen)
b) Es muss eine Absicherung durch Treuhandhypothek im Grundbuch durch einen Treuhänder geben und es muss eine Liquiditätsreserve um die 10 % laufend gehalten (zumindest einmal jährlich in voller Höhe vorhanden sein)
c) Es muss eine umfassende Transparenz über die Verwendung der Mittel und den Pool und seinen Kreislauf geben.

5.) Wer gewerblich, im Finanzbereich oder im juristischen Bereich, Vermögenspools aufbauen oder andere dabei beraten möchte, bedarf einer separaten Vereinbarung mit mir.

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